Dauerversuche von Konstruktionen oder ihren Bestandteilen innerhalb einer Resonanz

         

Das Labor für Werkstoffprüfung bietet Dauerversuche von Verbundwerkstoffkonstruktionen an, darunter auch eine modale Analyse der Konstruktionen (sowohl für experimentelle als auch für Nutzungszwecke).

In der modalen Analyse werden dynamische Eigenschaften von Objekten, d.h. Frequenzen von Eigenschwingungen, ihre Dämpfungen und Formen ermittelt. Die oben genannten Parameter haben eine Schlüsselbedeutung für die richtige Nutzung der jeweiligen Konstruktion. Im Labor werden Vermessungen durchgeführt, wobei die das GVT-System der Fa. LMS genutzt wird. Das GVT-Prüfsystem besteht aus folgenden Komponenten:

  • Schwingerreger:
    -        The Modal Shop 400 N,
    -        TIRA 1 kN (Frequenz: bis zu 5.400 Hz),
  • 64-Kanal-Datenerfassungssystem LMS SCADAS mit piezoelektrischen (1- und 3-Achsen)-Beschleunigungssensoren, die Messergebnisse erfassen,
  • Modalhammer (Impulse Force Test hammer T086D20 sowie Impulse Force Test hammer T086C03) zur Prüfung von mittelgroßen und schweren Objekten in Nieder- und mittelhohen Frequenzen. Sie erlauben, Resonanzen in dem jeweiligen System zu ermitteln, eine modale Analyse durchzuführen, Transferkennlinien zu ermitteln sowie den technischen Zustand des geprüften Objektes zu bestimmen.

Die Ergebnisse der modalen Analyse erlauben, unerwünschte dynamische Effekte (z.B. Resonanzen) zu vermeiden, indem die jeweilige Konstruktion modifiziert wird und Steifigkeit, Dämpfung sowie Gewicht geändert werden.