Schwingprüfungen

           

Im Labor für Werkstoffprüfung werden Schwingprüfungen mit einer elektrodynamischen Schwingprüfanlage TIRA S 57315/LS – 340, durchgeführt.

Die Schwingprüfungen bewähren sich sehr gut in der Automobil-, Luftfahrt-, Elektronik- und Rüstungsindustrie.

Die Schwingprüfungen werden durchgeführt, um

  • Beständigkeit und Zuverlässigkeit des Prüflings zu bestimmen,
  • Dynamische Eigenschaften des Prüflings zu ermitteln.

In seinem Angebot hat das Labor folgende Arten von Schwingprüfungen:

  • Prüfungen, bei denen ein Sinussignal genutzt wird (max. Kraft: 15 kN) – Es werden Objekte geprüft, die in einer Umgebung von rotierenden Elementen, wie z.B. Motoren, eingesetzt werden.
  • Prüfungen, bei denen ein Zufallssignal genutzt wird (Rauschen max. Kraft: 15 kN) – Es werden Objekte geprüft, die einer zufälligen Erzwingung ausgesetzt werden, z.B. beim Transport auf Fahrzeugen befestigte Elemente, Elektronik u. dgl.,
  • Schlagversuche (max. Kraft: 42 kN) – Es werden Objekte geprüft, welche Schwingungen mit einer hohen Beschleunigungsamplitude ausgesetzt werden, z.B. in der Rüstungsindustrie, bei Transportsimulationen,
  • Lebensdauerprüfungen – Ein geprüftes Objekt wird in eine Resonanz versetzt, wobei ein Sinussignal genutzt wird, und das Objekt wird in diesem Zustand gehalten.

Die Schwingprüfungen können in wechselhaften Klimabedingungen durchgeführt werden, Dafür wird eine Klimakammer mit den Abmessungen: 1.130 mm x 1.080 mm x 1.000 mm (Temperaturbereich: von -70ºC bis 180ºC, Feuchtigkeitsbereich: von 10% bis 98%) genutzt.

Dieser Prüfstand ist mit einem digitalen Laservibrometer PDV- 100 der Fa. Polytec, Zubehör und einer Software zur Analyse von Verlagerungen, Geschwindigkeit und Beschleunigung, gekoppelt.